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Verfasst von

Julia Frischknecht

Wohlstandsinsel Schweiz: wie es uns auch in Zukunft gut gehen kann

Die Schweiz gilt weltweit als Land des Wohlstands. Doch über die Gründe, wie es der Eidgenossenschaft genau gelungen ist, im Zuge der Industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Spitze der Industrienationen aufzuschliessen, wurde in der Forschung bis heute keine Einigung erzielt. Klar scheint: Einen wesentlichen Teil ihres heutigen Reichtums verdankt die Schweiz der wirtschaftlich und geopolitisch günstigen Lage in Westeuropa – doch auch Fleiss, kluges Handeln und wohl auch eine Portion Glück dürften zum rasanten Fortschritt beigetragen haben.

Ebenso spannend wie die Frage nach dem Wohlstandsursprung ist jene danach, warum die Schweiz in Europa nach wie vor heraussticht, was u.a. die Kaufkraft-Vergleiche der UBS bekräftigen, die verschiedene Städte der Welt in den Fokus nehmen. Auch hier herrscht bis heute kein Konsens, die Argumente reichen von Klima über Kohle bis zu Kultur. Als weiterer Indikator dafür, dass die Schweiz gewiss als Wohlstandsland angesehen wird, gilt die immer noch relativ starke Einwanderung von Berufs wegen: 2017 nannten 32% berufliche Gründe (29.01.2019, BFS) für die Migration in die Schweiz.

Am wichtigsten für die Zukunft scheint indes die folgende Erkenntnis: Wohlstand ist nie naturgegeben. Während eines Jahrhunderts ein hohes Wohlstandsniveau zu erreichen, bedeutet nicht, dass dieses anhält oder sich gar noch verbessert. Was es braucht, ist entsprechendes, vielseitiges Engagement.

Wohlstand am Wifo

Um das Thema Wohlstand dreht sich am 17. Januar 2020 auch das 26. Rheintaler Wirtschaftsforum unter dem Titel «Probleme lösen – Wohlstand schaffen – wie es uns auch in Zukunft gut gehen kann». Nach der hocherfolgreichen Jubiläumsausgabe 2019 präsentieren diesmal insgesamt vier namhafte Top-Referenten ihre Sicht der Dinge.

Als höchster Vertreter der Politik wird Ignazio Cassis seine Schweiz 2028 vorstellen, eine Schweiz, die sich behaupten und sich punkto Wohlstand weiterhin ganz vorne platzieren will. Ausserdem wird er aus erster Hand zum «neuen» Rahmenabkommen berichten und dazu, welche Entscheide für unsere Unternehmen künftig wichtig sind.

Jan Jenisch, CEO von LafargeHolcim, dem grössten Baustoffhersteller weltweit, wird aufzeigen, warum und wie Energie als Treiber von Innovation und Wohlstand für die Gesellschaft fungiert und wie schlanke Strukturen und eine flache Hierarchie das Unternehmen an der Spitze halten.

Severin Schwan, CEO des Schweizer Pharmakonzerns Roche und damit einer der bekanntesten Manager Europas, wird darlegen, wie er sein Unternehmen konsequent auf die Digitalisierung ausrichtet und damit Millionen von Menschenleben retten und die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien verbessern kann.

Und Isolde Charim, Gastprofessorin für politische Theorie an der Universität Wien und Trägerin des Philosophischen Buchpreises 2018, wird schliesslich von philosophischer Warte aus beleuchten, welche Rolle die zunehmende Verunsicherung und die damit einhergehende Erstarkung populistischer Parteien für unseren Wohlstand spielt.

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