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Alexandra Vorburger, Tagungsorganisation
Verfasst von

Alexandra Vorburger-Frei

Severin Schwan Referent am 26. Rheintaler Wirtschaftsforum

Roche ist seit seiner Gründung 1896 ein «Basler Familienunternehmen», das trotz weltweiter Tätigkeit stark in der Schweiz verwurzelt ist. Noch heute halten die Gründerfamilien die Aktienmehrheit, und so weist kaum ein anderer Weltkonzern eine derart stabile Eigentümerstruktur auf. Heute verfügt Roche über 4 Standorte in der Schweiz mit rund 13 600 Mitarbeitenden aus über 100 Nationen. Weitere wichtige Firmensitze befinden sich in Shanghai und San Francisco. Allen Standorten gemein ist das Vorhandensein eines Clusters von Gesundheitsunternehmen. Ein solches Ökosystem umfasst normalerweise Universitäten, Spitäler, sowie kleine und grosse Firmen aus diesem Bereich. Je mehr «verwandte» Unternehmen sich an einem Ort niederlassen, desto interessanter wird ein Cluster. Zum einem entsteht so ein grosser Pool an Talenten, zum anderen ein starker Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte, was wiederum als Treiber für Innovation und Wachstum dient.

Um im globalen Wettbewerb, im Rennen um die besten Fachkräfte und damit am Markt zu bestehen, braucht es den passenden Kopf an der Spitze des Konzerns. Seit nunmehr 11 Jahren ist dies der österreichische Manager Severin Schwan. Was sich wie eine lange Amtszeit als CEO anhört, ist bei der auf Kontinuität bedachten Roche keine Ausnahme. Für ihn sei es ein Privileg, bereits so viele Jahre für Roche tätig zu sein. Es sei hochspannend, den Fortschritt in der Medizin mitzugestalten . In einem forschungsintensiven Bereich , muss man sich immer wieder neu erfinden, um ein Unternehmen an der Spitze zu halten. Schwan verbringt deshalb gerne Zeit im Labor, um sich bezüglich relevanter Themen à jour zu halten.

Bei wichtigen Beschlüssen lässt Schwan aber nicht allein den Kopf entscheiden – sondern vertraut auch auf sein Bauchgefühl. Roche hat traditionell eine dezentrale Struktur, die viel Eigenverantwortung voraussetzt. Für den Konzernchef muss bei den Entscheidungen deshalb die Gesamtlinie stimmen. Auf die Frage “Was ihn an Roche begeistert?“ antwortet er, „dass wir im Leben von Patienten etwas bewirken können.” Um dies zu erreichen, gewährt Roche seinen Forschern  viel Freiheit: drei Forschungsorganisationen arbeiten weitgehen unabhängig voneinander. Auch einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geniessen viele Freiheiten und können beispielsweise akademisch tätig sein und Arbeiten veröffentlichen, denn auch das fördert die Entwicklung neuer Medikamente.

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