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Portrait Julia Frischknecht, Tagungsorganisation
Verfasst von

Julia Frischknecht

Severin Schwan: im Wettbewerb mit Google

So lange wie Severin Schwan halten es nicht viele als CEO eines Weltmarktführers aus: elf Jahre und kein bisschen müde. Erst vor einem Monat hat Roche unter der Führung von Schwan die US-Gentechnikfirma Spark Therapeutics für über 4 Milliarden Dollar übernommen. Roche sehe sich vor allem durch die Digitalisierung herausgefordert, die bei der «Forschung und Entwicklung von Medikamenten eine ganz wesentliche Rolle spielt», so Schwan. Sein Auftritt am Wifo 2020 wird ein Höhepunkt in der 26-jährigen Geschichte des Forums werden. Es lohnt sich also, sich einen der letzten Plätze zu sichern.

Kampf um die besten Fachkräfte

Weltmarktführer siedeln sich gerne in Clustern an: Basel, San Francisco und Schanghai sind bekannte Hotspots – und weil China derzeit als Innovationszentrum schlechthin gilt, haben auch die Pharma- und die IT-Branche die Volksrepublik auf dem Radar. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte sei daher äusserst aggressiv, auch in der Schweiz, so Schwan. Kein Wunder, denn mit Google in Zürich und Lokalrivale Novartis in Basel steht man mit zwei anderen Global Player im Kampf um die besten Köpfe. Dass diese oft bei Roche landen, hat laut Schwan auch mit dem gesellschaftlichen Beitrag zu tun, den sie dort leisten können: Wenn IT-Spezialisten sehen, so Schwan in einem Interview mit der «SHZ», dass sie bei Roche Medikamente oder Verfahren mitentwickeln können, die Leben retten, sei das ein «echtes Argument», bei Roche zu arbeiten. Und natürlich werde man trotz Digitalisierung auch in Zukunft auf Chemiker, Biologen und Mediziner in grosser Zahl angewiesen sein.

Severin Schwan – der «Neu»-Schweizer

Mit CEO Severin Schwan wird Roche auch 2020 für Furore sorgen, nachdem das Unternehmen Ende des dritten Quartals 2019 46 Mia. Franken Umsatz (+ 10%) ausweisen konnte. Schwan wird am Wifo in zwei Wochen als «Neu-Schweizer» auftreten, hat er doch erst kürzlich das Schweizer Bürgerrecht erworben. Es wird spannend sein, von ihm zu erfahren, was Digitalisierung im Pharmabereich bedeutet und wie Unternehmen durch sie innovativer werden.

Sonja Hasler – Perle der Interviewszene

Mit Jan Jenisch, CEO von LafargeHolcim, Ignazio Cassis, Bundesrat, und Isolde Charim, Bestseller-Autorin, sind drei weitere Schwergewichte am diesjährigen Wifo vertreten. Grosse Aufmerksamkeit wird aber auch Sonja Hasler erhalten, die neue Moderatorin des Wifo. Nach zehn Jahren mit Susanne Wille setzen die Verantwortlichen nun auf eine der besten Interviewerinnen der Schweizer Medienszene. Wer sonntags «Persönlich» von Schweizer Radio und Fernsehen hört, kennt Sonja Hasler bestens. Ihre einfühlsamen Fragen, ihre Ruhe und ihre fundierte Vorbereitung auf jedes Gespräch machen Hasler zu einer Perle in der Schweizer Radiolandschaft.

Letzte Tickets

In wenigen Tagen kann man diese und weitere Referentinnen und Referenten sehen und hören, darunter auch die Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann – bei einem ihrer wohl letzten Auftritte. Aufgrund einiger Abmeldungen sind nun nochmals Tickets zu haben. Es lohnt sich also, schnell zu sein. Das Forum wird mit 750 Teilnehmenden wiederum ausverkauft sein.

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