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Verfasst von

Alexandra Vorburger-Frei

Interview mit Isolde Charim

 

Wie gehen Sie ganz persönlich vor, wenn Sie ein Problem lösen müssen?

Ich analysiere das Problem – sowohl in rationaler als auch in emotionaler Hinsicht.

 

Wohlstandsgesellschaft ist eine in den 60er-Jahren entstandene Bezeichnung für eine Gesellschaft, die dem überwiegenden Teil der Bevölkerung die Befriedigung materieller Bedürfnisse weit über dem Existenzminimum sowie umfassenden Konsum (von Luxusgütern) ermöglicht. Was bedeutet Ihnen persönlich Wohlstand?

Meine persönliche Vorstellung ist nicht wirklich verallgemeinerungsfähig: Für mich bedeutet Wohlstand, ohne materielle Sorgen schreiben und forschen zu können.

 

Müssen wir uns in Europa Sorgen um den erreichten Wohlstand machen?

Die Frage ist nicht so sehr, ob wir den erreichten Wohlstand für Einzelne, sondern ob wir den Wohlstand für alle halten können. Diesbezüglich müssen wir uns alle Sorgen machen.

 

Sie werden am 26. Rheintaler Wirtschaftsforum über «ein neues Gesellschaftskonzept» sprechen. Kurz zusammengefasst: Was beinhaltet es, und welches sind die Treiber dieses neuen Konzepts?

Ein neues Gesellschaftskonzept braucht es dann, wenn das alte nicht mehr funktioniert. Wir haben heute zwei Herausforderungen zu meistern: jene der Pluralisierung unserer Gesellschaften und jene des Auseinanderdriftens zwischen oben und unten. Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken, braucht es nichts weniger als einen neuen Gesellschaftsvertrag.

Vielen Dank für das Interview Frau Charim. Wir freuen uns auf Ihr Referat am 26. Rheintaler Wirtschaftsforum vom Freitag, 17. Januar 2020.

 

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