Doris Leuthard

Als Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK prägt Bundesrätin Doris Leuthard die schweizerische Verkehrs- und Energiepolitik massgeblich mit. Die promovierte Juristin durchlief eine eindrückliche politische Karriere, erst als Schulrätin, dann in direkter Folge als Kantons- und Nationalrätin. Schon früh wurde ihr politisches Talent öffentlich wahrgenommen. Dies führte 2006 zur Wahl in den Bundesrat, zunächst ins Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement. Seit dem 1. November 2010 führt Doris Leuthard ihr heutiges Departement. Die Präsidialjahre 2010 und 2017 sind weitere Höhepunkte ihrer erfolgreichen beruflichen Laufbahn.

Barbara Kux

Sie ist Mitglied der Aufsichtsräte von Firmenich, Groupe Engie, Henkel sowie der Pargesa Holding, die Beteiligungen u.a. an Adidas, LafargeHolcim, SGS, PernodRicard, Total und Umicore führt. Barbara Kux’ berufliche Laufbahn ist von vielen wegweisenden Engagements geprägt. Mit ihrer reichen unternehmerischen Erfahrung coacht sie prominente Führungspersönlichkeiten. Wesentliches Ziel ihres Wirkens ist die nachhaltige Unternehmensführung. 2012 erhielt Barbara Kux vom deutschen Bundesumweltminister Peter Altmaier den Umweltpreis für Grossunternehmen. Das „Wall Street Journal“ und das Wirtschaftsmagazin „Fortune“ zählten sie mehrfach zu den führenden Frauen der internationalen Wirtschaft.

Matthias Sutter

Seit über zehn Jahren zählt Matthias Sutter zu den produktivsten Volkswirten im deutschsprachigen Raum. So belegte er im letzten „Handelsblatt“-Ranking Platz 6 unter 3600 Forschern. Seine wissenschaftlichen Publikationen erschienen in Titeln wie „Science“, „American Economic Review“ oder „Econometrica“. Sein international beachtetes Buch „Die Entdeckung der Geduld“ schaffte es auch auf die österreichischen Bestsellerlisten. Mit dem Lehrstuhl „Economics: Design and Behavior“ wirkt der 1968 in Hard (Vorarlberg) geborene Matthias Sutter als Exzellenzprofessor an der Universität Köln, in Teilzeit auch als Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck.

Peter Voser

Vom KV-Stift zum ABB-Verwaltungsratspräsidenten: Die Karriere von Peter Voser belegt, dass man mit persönlichem Einsatz ‒ Talent inklusive ‒ sehr weit kommen kann. 1958 geboren, wuchs Peter Voser in Neuenhof und Würenlos im Kanton Aargau auf. Nach dem KV absolvierte er die HWV und stieg mit 24 Jahren als Buchprüfer bei Shell Schweiz ein. 2002 wechselte er als Finanzchef zu ABB, bei der er entscheidend am Umschwung der angeschlagenen Firma beteiligt war. 2004 wurde Peter Voser Finanzchef von Royal Dutch Shell; 2009 stieg er dort zum CEO auf. 2015 kehrte Peter Voser zu ABB zurück. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und einen Sohn und ist auch privat dem Aargau treu geblieben.

Moderatorin Susanne Wille Fischlin

Studierte Journalistik, Geschichte und Anglistik an den Universitäten Fribourg, Zürich und Edinburgh. Sie ist Reporterin und Moderatorin beim Politmagazin «Rundschau». Zuvor war sie als Korrespondentin im Bundeshaus und zehn Jahre lang als Reporterin und Moderatorin für das Nachrichtenmagazin «10vor10» im Einsatz. Sie realisierte Reportageserien aus dem Iran, Russland, Indien, Südosteuropa und Brasilien.