News

21.04.2017

Werte, Wettbewerb, Wohlstand – was uns und unsere Wirtschaft aus- und erfolgreich macht


24. Rheintaler Wirtschaftsforum
Freitag, 19. Januar 2018


Aegetenstrasse 60, 9443 Widnau SG 13.30 Uhr


Rheintaler Wirtschaftsforum (Wifo) – der Klassiker unter den Wirtschaftstagungen. Seit 24 Jahren. Was 1995 in einem beschaulichen Festzelt begonnen hat, ist heute einer der anerkanntesten Wirtschaftstagungen der Schweiz. Im St. Galler Rheintal, in Widnau, beheimatet, zieht es über 700 Teilnehmende aus der ganzen Deutschschweiz, aus dem Vorarlberg und dem Süddeutschen an.

Bestes Networking, hochkarätige, kompetente Referentinnen und Referenten, ein Überraschungsgast und feinstes Catering machen den Freitagnachmittag jeweils zu einem Genuss für Kopf, Herz und Mund.


Die Veranstaltung 2018 steht unter dem Thema:


Werte, Wettbewerb, Wohlstand – was uns und unsere Wirtschaft aus- und erfolgreich macht


Zu Beginn der Veranstaltung wird jeweils auch der „Preis der Rheintaler Wirtschaft“ vergeben, eine Auszeichnung an ein innovatives Unternehmen, das aufgrund seiner Erfolge und Bedeutung ein echter Botschaft des St. Galler Rheintals ist.

Patronats-Geber des Wifo ist der Arbeitgeber-Verband Rheintal. Organisiert wird das Forum durch die freicom ag, St. Gallen.


Zur Anmeldung geht's hier




23.01.2017

Das Wifo ist ausgebucht

Seit letzter Woche ist das Wifo ausgebucht. Spätentschlossene werden auf eine Warteliste gesetzt.
Das 23. Rheintaler Wirtschaftsforum werden auch dieses Jahr über 700 Teilnehmende mit verfolgen. Die beginnenden Skiferien Anfang nächster Woche in weiten Teilen der Ostschweiz haben zwar dazu geführt, dass einige langjährige Teilnehmende nicht dabei sein können. Trotzdem dürfen wir mitteilen, dass das Wifo ausgebucht ist. Spätentschlossene werden auf eine Warteliste gesetzt. Traditionell gibt es kurz vor dem Forum noch Abmeldungen, sodass mit Glück auch Wartende noch einen Platz erhalten. Das Forum findet am kommenden Freitagnachmittag in der Aegeten in Widnau statt.

13.01.2017

Susanne Wille Fischlin im Interview


„Das WIFO hat ein waches und interessiertes Publikum.“

Susanne Wille Fischlin moderiert nun schon zum achten Mal das Rheintaler Wirtschaftsforum – mehr als jede andere Moderatorin oder Moderator in den 23 Jahren der Veranstaltung. Dies allein beweist schon, wie beliebt sie in der Ostschweiz ist und die WIFO-Teilnehmenden haben sie ins Herz geschlossen. Ihre „Noten“, die sie jeweils in der Umfrage nach der Tagung erhält, erinnern schon fast an russische (Abstimmungs-) Ergebnisse: 93% der Teilnehmenden beurteilten 2016 ihre Moderation als „sehr gut“. Ihre Einführung ins jeweilige Thema, ihre Bilder und Geschichten, mit denen Susanne Wille Fischlin die Teilnehmenden einstimmt und die Interviews mit den Referenten zählen zum Besten, was es in der Schweizer „Moderationenwelt“ gibt.

Susanne Wille Fischlin moderiert nur wenige Tagungen in der Schweiz – darunter das WIFO. Darauf sind wir stolz und haben für einmal den Spiess umgekehrt und sie selber interviewt.


WIFO: Susanne Wille Fischlin, in einer Woche moderieren Sie am WEF und in zwei Wochen am Rheintaler Wirtschaftsforum (WIFO). Wie bereiten Sie sich jeweils auf solche Veranstaltungen vor?

Susanne Wille Fischlin: Zuerst freue ich mich einfach auf das WEF und auf das WIFO. Denn mit Vorfreude gelingt jede Vorbereitung viel besser. Ich lese mich mit Artikeln und Büchern in die Themen ein, recherchiere, suche Ideen für die Moderationen und telefoniere mit den Referenten. Das persönliche Gespräch ist entscheidend. Das lässt sich durch nichts ersetzen.


Welches Interview, welcher Gast oder welche erlebte (TV-) Geschichte bleibt Ihnen ewig in Erinnerung?

Da gibt es viele. Mein Interview mit Marine Le Pen nach dem Brexit letztes Jahr bleibt mir bestimmt. Ich kämpfte um einen Termin, schrieb ihren Stab wiederholt an. Plötzlich sollte ich innert kürzester Zeit in Brüssel sein und bekam ganze zehn Interview-Minuten. Ein 1:1-Interview auf Französisch mit einer Politikerin, die im grossen Wahljahr für Europa von entscheidender Bedeutung sein wird. Das war anspruchsvoll und hochspannend. Nicht nur wegen des Interviews, sondern auch wegen der Diskussion bevor die Kamera lief, und nachdem die Kamera wieder ausgeschaltet war. Das ist erlebte Geschichte für mich.


Fragetechniken sind das Handwerkszeug für Moderatoren – und für Manager und Unternehmer, die in Gruppenprozessen und Workshops Gespräche zielführend und strukturierend gestalten müssen. Was können Sie aus Ihrer reichen Moderations-Erfahrung unseren Teilnehmenden für praxisnahe (Moderations-) Tipps geben?

Ich masse mir nicht an, Tipps zu geben. Wichtig ist für mich persönlich die innere Einstellung. Jedes Interview ist neues Terrain mit vielen Unbekannten. Wie reagiert der Interviewpartner? Welche Dynamik nimmt das Gespräch an? Wieviel Kritik ist angebracht? Wieviel Persönliches opportun? Darum ist für mich nebst der inhaltlichen Vorbereitung und der „Roadmap“ mit Fragen, die ich in meinem Kopf gespeichert habe, vor allem das Zuhören wichtig. Das Zuhören ist wichtiger als an einem festen Fragenkatalog festzuhalten. Darum habe ich auch nie einen Zettel in der Hand. Das würde nur ablenken. Es passiert immer wieder, dass ich viele Fragen über Bord werfe und spontan andere einschleuse, weil sich das Gespräch anders entwickelt hat. Das ist ja das Faszinierende an Interviews und an Gesprächen.


Die Teilnehmer des WIFO haben Sie ins Herz geschlossen und das WIFO verdankt seinen guten Namen auch Ihrer langjährigen, professionellen Moderation. Wie erleben Sie das WIFO im Vergleich zu anderen Tagungen?

Danke, dass Sie das sagen. Das freut mich. Meine Aufgaben bei der Rundschau, 10vor10 und der strategischen Entwicklung der News-Sendungen für den geplanten Newsroom absorbieren mich, sodass ich nur ganz wenige Tagungen mache. Warum ist mir das WIFO wichtig? Ich bin gerne bei den Menschen. Denn die Schweiz ist nicht im Studio in Zürich oder in Bern, sondern überall. Am WIFO beobachte ich immer, wie wach und interessiert das Publikum ist. Das ist mir zum Beispiel im letzten Jahr während des Interviews mit Joseph Ackermann aufgefallen.


Welche Frage haben wir nicht gestellt, die eine professionelle Interviewerin erwartet hätte und was hätten Sie darauf geantwortet?

Ich bin in meinem Alltagsgeschäft ja im kritischen Politjournalismus zu Hause. Daher erwarte ich - déformation professionelle - immer, dass ich selber auch in die Zange genommen werde. Ich bin aber ehrlich gesagt froh, wenn dies dann nicht eintrifft. Darum lass ich es jetzt noch so gerne bei diesen Fragen und dem konstruktiven Ansatz
bewenden.(-;


Frau Wille, vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf Ihren Auftritt am 27. Januar.



Susanne Wille Fischlin – eine Vollblut Polit-Journalistin

Die Moderatorin und Reporterin des Schweizer Fernsehens studierte Journalistik, Geschichte und Anglistik an den Universitäten Fribourg, Zürich und Edinburgh. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie vorerst als Videojournalistin beim Regional-TV-Sender Tele M1, bevor sie 2001 zum Schweizer Fernsehen wechselte, vorerst als Moderatorin bei 10vor10, danach als Bundeshaus-Korrespondentin und seit Sommer 2013 als Reporterin und Moderatorin bei der Rundschau. Ab 2017 wird sie neben der Rundschau auch wieder als 10vor10-Moderatorin zu sehen sein. Ihre Reportagen aus Russland, Iran, Türkei, Brasilien etc. wurden stark beachtet. Für ihre 12stündige Live Moderation zu den National-und Ständeratswahlen und wegen der Moderation zu den Bundesratswahlen hat sie auch Medienpreise bekommen: den Medienstar Award des Pressevereins Zürich und vom Magazin Schweizer Journalist wurde sie zur „Politik-Journalistin des Jahres“ gewählt. Zuvor – 2005 – erhielt Susanne Wille Fischlin, die mit Franz Fischlin, Moderator der Tagesschau, verheiratet ist und drei Kinder hat, den Bedag-Medienpreis für ihren Spezial „Alles unter Kontrolle“.

21.12.2016

Der Bundespräsident zum Industriestandort Ostschweiz


Bundespräsident Johann Schneider-Ammann im Wifo-Interview

Mit dem diesjährigen Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann hat das Rheintaler Wirtschaftsforum einen ehemaligen erfolgreichen Unternehmer engagieren können. Johann Schneider-Ammann kennt die hiesige Wirtschaft und insbesondere die Industrie bestens, hatte er doch auch viele Kunden in unserer Region. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der ETH und einem MBA des Insead/Paris war er u.a. Projektleiter bei Oerlikon-Bührle und trat 1981 ins Maschinenbauunternehmen Ammann ein, wo er von 1987 bis 2010 Vorsitzender der Gruppenleitung und von 1990 bis 2010 Präsident des Verwaltungsrates war. Johann Schneider-Ammann war zudem Präsident von Swissmem und vor seiner Wahl in den Bundesrat auch Nationalrat FDP. Johann Schneider-Ammann ist Ehrenrat der ETH Zürich.



Sehr geehrter Herr Bundespräsident, welches sind aus Ihrer Sicht die wesentlichsten Veränderungen, die auf unsere (Schweizer) Wirtschaft zukommen werden?

Alle sprechen derzeit von der Digitalisierung. Zweifellos zu Recht: Kaum eine Branche, ein Produktionsprozess oder ein Arbeitsprofil wird sich in den nächsten Jahren nicht grundlegend verändern. Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik sind gefordert. Stellen wir die Weichen richtig, bieten sich uns riesige Chancen. Die wollen wir packen.


Worin sehen Sie die besonderen Stärken der Schweizer Wirtschaft, dass sie die Chancen, die sich aus diesen Veränderungen ergeben, packen können?

Unsere Unternehmen und ihre Mitarbeitenden sind enorm innovativ, anpassungsfähig und schnell. Das haben sie auch in den vergangenen Jahren mit der Frankenstärke wieder eindrucksvoll bewiesen. Und das sind genau die Eigenschaften, die es braucht, um die Chancen der Digitalisierung zu packen.


Sie waren früher selber in der Industrie tätig und kennen die Ostschweiz, die traditionell Industrie-lastig ist, bestens. Wie beurteilen Sie die Chancen unseres Wirtschaftsraumes im Dreiländer-Eck?

Ich glaube an die Schweizer Industrie, denn sie ist Weltklasse! Das Rheintal bewegt sich seit jeher in international hart umkämpften Sektoren. Ich bin überzeugt, dass sie auch in Zukunft Erfolg hat. Dafür muss sie weiterhin einen Zacken besser sein als die Konkurrenz. Die Politik ihrerseits muss den guten Standortbedingungen Sorge tragen. Etwa, indem wir den flexiblen Arbeitsmarkt und die Sozialpartnerschaft pflegen und in unser einzigartiges duales Bildungssystem stark investieren. Bei der Sicherung der stabilen Verhältnisse mit der EU, unserem wichtigsten Handelspartner, sind wir 2016 ein gutes Stück weitergekommen.


Die Politik sollte nicht zu stark in die Wirtschaft eingreifen. Was kann der Bundesrat trotzdem tun, um das Erfolgsmodell Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken – ohne dass er direkt in die Branchen und Firmenpolitik eingreift?

Da bin ich mit Ihnen einig: Interventionistische Industriepolitik hat noch nie funktioniert. Im Gegenteil: Gerade weil wir den Unternehmen möglichst viel Freiraum lassen, können sie sich entwickeln und investieren. Wir müssen endlich vorwärts machen bei der administrativen Entlastung – das geht mir zu langsam. Schlimmer noch: für jeden Schritt vorwärts machen wir zwei zurück. Schon erwähnt habe ich: Den liberalen Arbeitsmarkt müssen wir sichern, damit die Devise „(sozialpartnerschaftlicher) Vertrag vor Gesetz“ auch in Zukunft gilt. Und angesichts der digitalen Revolution ist unser Bildungssystem von der Grundschule bis in die Hochschulen enorm gefordert. Da hat der Staat einen wichtigen Beitrag zu leisten, damit unsere Schüler, Studenten und Arbeitskräfte für die Digitalisierung fit werden.

01.12.2016

Portrait Christian Jakob AG

Christian Jakob AG – in rasantem Tempo vorwärts

1989 wurde in Altstätten der erste Meilenstein gelegt. Mit der Übernahme der Einzelfirma H. Greiner erfüllte sich Christian Jakob einen Bubentraum, bei dem Leidenschaft und Herzblut fürs Automobil schon viel früher eine grosse Rolle spielten. Sein gutes Gespür für die Marke BMW, die Kundinnen und Kunden sowie für den Markt bestätigten sich in den rasanten Schritten vorwärts. Mit grossem Tempo (oder mit viel PS) wurde ausgebaut, umgebaut, neu eingezogen und schlussendlich gewachsen. Die wichtigsten „Boxenstopps“ nach der Gründung der Christian Jakob AG waren dabei 1990 der Neubau und Umzug nach Widnau, 1992 die Übernahme der Kurt Müller AG in St. Gallen und 1996 der Umzug in den Neubau im Osten der Stadt.

Bereits 1999 wurde der Geschäftssitz in Widnau zu klein und musste erweitert werden. Ein weiterer Meilenstein erfolgte 2001, als die Christian Jakob AG offizieller MINI-Partner wurde. Und auch in St. Gallen platzte man bald aus allen Nähten. Umbau, Renovation, Erweiterung – bei Christian Jakob blieb man nie stehen und passte Räumlichkeiten ständig den Bedürfnissen und Wünschen der Kundinnen und Kunden an – 2008 mit dem Umbau des MINI-Showrooms in St. Gallen und der Renovation in Widnau. Die Auszeichnung als zertifizierter BMW M-Partner war 2011 eine logische Folge der unermüdlichen Bestrebungen, eine Nr. 1 hinsichtlich Qualität, Kundenorientierung, Service und Angebot in der Region zu sein und zu bleiben.

Mit der Übernahme der Christian Jakob AG durch Markus Schwingel und Daniel Engelberger im Jahr 2013 konnte Christian Jakob nicht nur die Nachfolge bestens regeln, sondern seinen „Bubentraum“ in die Hände seiner langjährigen Kaderleute legen. Schwingel und Engelberger setzten auch gleich ein nachhaltiges Zeichen in Sachen Elektro-Autos und so wurde die Christian Jakob AG 2014 BMWi-Stützpunkt. 2015/2016 war es dann wieder soweit; Die Showrooms in St. Gallen und Widnau wie auch der Kundenservice sowie die Verkäuferbüros haben ein Facelift erhalten und strahlen nun im neuen Kleid.


Ein attraktives BMW-Angebot finden Sie hier.

21.11.2016

Reinhard K. Sprenger zum Thema „Kraft der Veränderung“


Den Wandel gestalten – Bedingungen für erfolgreiche Veränderung in Unternehmen

„Allen traditionellen Führungsdefinitionen ist gemeinsam, dass eine Führungskraft das Verhalten des oder der Geführten zielbezogen beeinflusst. Führung versucht, unwahrscheinliches Verhalten von Mitarbeitern wahrscheinlicher zu machen.

Wenn Sie etwas ändern wollen und den systemischen Ansatz aufgreifen (etwa, Sie zukunftsfähiger werden wollen oder der Erfolg ausbleibt oder nicht Ihren Erwartungen entspricht), dann sollten Sie zunächst auf den institutionellen Rahmen schauen, die Strukturen, Prozesse, Führungsinstrumente. Und vergessen Sie nicht, den Spiegel zu drehen und sich selbst anzuschauen: Leben Sie selbst den Wandel, den Sie wollen? Sind Sie selbst zukunftsfähig? Das ist gelebte Kontextsensibilität: Eine erfolgreiche Intervention wird vorrangig geschichtliche entstandene Institutionen, mentale Kollektivprogramme und die Qualität der Führung in den Blick nehmen. „

Diese Frage sollten Sie stellen:

  • Welche Institutionen behindern das Angestrebte?
  • Welche organisatorischen Engpässe machen den Erfolg unwahrscheinlich?
  • Welche Führungsstrukturen stehen im Widerspruch zum Wandel?

Erst wenn Sie dort aufgeräumt haben, erst wenn Sie systemische Blockaden zur Seite geschafft haben, wenn Sie also die „Bedingungen der Möglichkeit“ der Zukunftsfähigkeit verbessert haben, dann können Sie auch das Individuum anschauen. Denn natürlich gibt es Fehlbesetzungen, natürlich gibt es Unfähigkeit, natürlich gibt es Versagen. Aber mehr noch gibt es strukturelle Fehlentscheidungen. Kluge Menschen haben in dummen Organisationen keine Chance.

Wie also kann der Wandel gelingen? Indem Sie die Individualisierung struktureller Schieflagen vermeiden. Indem Sie an die Wurzel gehen. Indem Sie sich auf die Kernaufgaben der Führung konzentrieren. Indem Sie beides anschauen: Führungskräfte und strukturelle Führung.

Erfahren Sie mehr von Reinhard K. Sprenger, der am 23. Rheintaler Wirtschaftsforum vom 27.01.2017 referiert, und melden Sie sich noch heute hier an.

Einen weiteren lesenswerten Artikel von Reinhard K. Sprenger aus der NZZ vom 18.11.2016 können Sie hier nachlesen.

10.11.2016

Interview Urs Haeusler


WIFO-Referent will in Top-Liga der internationalen Finanzmärkte mitspielen


Urs Haeusler ist CEO und Gründer von DealMarket AG und hat mit dieser Unternehmung eine globale Plattform für Fundraising und Deal Flow Management für professionelles Wagniskapital und Privat Equity Investoren geschaffen. Haeusler hat auch Swiss Finance Startups und die Swiss Startup Association, den Verband aller Schweizer Startups, gegründet. Er kennt sich mit Firmen-Gründungen aus, vor allem im Finanzbereich, und will diesen Firmen auch im Ausland eine Stimme geben. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Internet-Geschäft weiss Haeusler, wie man Internet-Firmen gründet und erfolgreich betreibt. So verwundert es nicht, wenn Urs Haeusler auch die Fintech-Deregulierungs-Bestrebungen für Finanz-Startups eng begleitet hat. Am Mittwoch, 2. November, war es soweit: der Bundesrat hat die Regeln für innovative Geschäftsmodelle im Internet gelockert. Diese Lockerungen haben die Kraft, die Startup-Welt zu verändern. Ein Erfolg auch für unseren Wifo-Referenten, den wir zu den neuen Regelungen und deren Auswirkungen für die neue Unternehmens- und Arbeitswelt befragt haben.

Herr Haeusler, wie glücklich sind Sie und Ihr Verband über die neuen Regelungen?

Zunächst begrüssen wir sehr, dass sich die Schweiz hiermit offiziell und deutlich zu Fintech bekennt. Wir, beziehungsweise die Fintech-Branche, haben uns damit endlich einen entsprechenden Status am Finanzplatz erkämpft. Dies hat Signalwirkung innerhalb der Schweiz und etabliert Fintech als wertvolle Säule auf dem Finanzmarkt. Gleichzeitig ist dies auch ein wichtiges Signal ans Ausland, die Schweiz zeigt damit deutlich, dass sie weiterhin in der Topliga der internationalen Finanzplätze mitspielen will, auch im Zeitalter der Digitalisierung.


Konnte sich Ihre Vereinigung Swiss Finance Startups bei der Erarbeitung einbringen? Wenn ja, inwiefern?

Wir haben in den letzten zwei Jahren verstärkt Kontakte in Bern geknüpft und konnten den Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann für unseren Fintech & Digitization Day im Mai gewinnen. Dort haben wir Gründer am runden Tisch konkrete Forderungen vorgelegt und diese anschliessend auch in Bern eingereicht. Im Anschluss wurden wir nicht müde, uns weiter mit politischen Vertretern zu treffen. So sass ich auch mit Bundesrat Ueli Maurer gemeinsam am runden Tisch. EFD und SECO haben eine Fintech-AG ins Leben gerufen und die Branchenverbände zur Stellungnahme bezüglich bestehender Markteintrittshürden gebeten. Zusätzlich stehen wir in häufigem Austausch mit der FINMA und versuchen weiterhin Politik, Regulator und Wirtschaft zusammenzubringen, da wir glauben, dass es wichtig ist, dass alle Parteien voneinander lernen können. Gerade in einer Zeit, in der sich der Markt rasant entwickelt, ist es wichtig, dass die Politik nah am Markt agiert.


Die NZZ schreibt, dass die Regelung auch kontraproduktiv sein könnte, wenn Finanz-Startups mit dem staatlichen Prüfsiegel der FINMA operieren dürfen und sich dann Privatanleger womöglich in falscher Sicherheit wiegen. Was sagen Sie zu dieser Kritik?

Ich denke, wir dürfen hierbei nicht den Sandkasten - also den bewilligungsfreien Raum - und die Fintech-Lizenz vermischen. Der sogenannten Sandkasten ist für die Testphase ganz neuer Geschäftsmodelle. Wenn wir neue Modelle nicht ausprobieren dürfen, ersticken wir Innovation im Keim. Dieser Rahmen ist aber sehr eng gesteckt, sobald also ein Businessmodell wächst und eine Schwelle erreicht, kommt die FINMA zum Zuge.

Fintech-Unternehmen sind in der Regel nicht mit Banken vergleichbar und funktionieren auch nicht wie eine Bank. Die Banklizenz und das Bankengesetz sind in einer Zeit entstanden als der Markt noch ganz anders aussah. Heute haben wir neben grossen Bankhäusern auch viele kleine und spezialisierte Marktteilnehmer. Für diese Marktteilnehmer gab es keine Regelung, die Hürde zur Banklizenz war viel zu hoch und darunter agierten sie teilweise im Graubereich. Mit der neuen Regulierung trägt die FINMA den neuen technologischen Entwicklungen und den neuen Geschäftsmodellen und Produkten Rechnung, indem diese risikogerecht reguliert werden können. Das heisst, dass die FINMA eben keine herkömmliche Bankenlizenz verlangt, wenn diese vom Risikoprofil zum Schutz der Anleger nicht nötig ist, sondern einen angepassten risikogerechten Regulierungsansatz wählt, um einerseits Innovation zu ermöglichen und andererseits die Anleger genügend zu schützen.

Auch für Kunden ist eine klare Regelung daher von Vorteil.


Was muss aus Ihrer Sicht gemacht werden, damit in der Schweiz Startups gefördert werden können?

Die Schweiz hat bereits beste Voraussetzungen zum Fintech Startup Hub. Wir sind ein stabiles Land, hochtechnologisiert, mit sehr gut ausgebildeten Leuten und einer starken Wirtschaft. Der richtige regulatorische Rahmen ist wichtig, damit sich dieses Potential auch entfalten kann. Daneben müssen wir Bürokratie abbauen und - ganz wichtig - uns im In- und Ausland als Startup Hub positionieren. Marketing ist wichtig, auch für ein Land. Die wichtigen nächsten Themen sind für uns; 1) Zugang zum EU Markt (sogenanntes Passporting), Zugang zu internationalem Talent-Pool (z.B. Startup Visum für nicht EU Arbeitnehmer), verbesserter Zugang zu Wagniskapital (v.a. für Wachstumsfinanzierungen von über CHF 5 Mio.).

Wir Schweizer sind per se vielleicht eher zurückhaltend und meinen, dass unsere Qualitäten für sich sprechen, aber wir sollten nicht vergessen, dass wir im globalen Wettbewerb stehen. Startups funktionieren nicht ohne Investoren, und auch in der Schweiz brauchen wir internationale Investoren. Ich finde, die Schweiz dürfte sich insgesamt deutlich lauter zum Innovationsstandort erklären.


Herr Haeusler, wir danken Ihnen für das Interview und freuen uns, Sie am 27. Januar 2017 am Rheintaler Wirtschaftsforum begrüssen zu dürfen!

02.11.2016

Interview André Borschberg

„Nach meinem Helikopter-Absturz schnell wieder in ein Flugzeug steigen!“ – André Borschberg im Interview

Interview mit André Borschberg, Solar Impulse Mit-Gründer und Pilot

Es heisst, Solar Impuls habe das Potenzial und die Kraft, die Welt zu verändern. und „Kraft der Veränderung“ ist das Thema des Rheintaler Wirtschaftsforums 2017. André Borschberg, Gründer und Pilot von SI-2, wird am Rheintaler Wirtschaftsforum attraktive Bilder von der Weltumrundung zeigen und dazu berichten, wie dieses Projekt entstanden und erfolgreich umgesetzt wurde – und was wir davon lernen können. Wir haben Borschberg zum Interview getroffen. Im Gespräch erklärt er, wie SI-2 die Fliegerei revolutionieren und Satelliten ersetzen kann und wie er einen Helikopter-Absturz verarbeitete.

Herr Borschberg, haben Sie sich von Ihren Weltrekord-Flügen gut erholt?

Ja, eigentlich schon, aber wir haben auch nach Abschluss der Weltumrundung nie aufgehört mit dem Projekt. Wir haben nun eine sehr gute Basis, um das Projekt weiter zu entwickeln. Es gibt viele Chancen, die man nutzen muss.

Was werden die Kern-Inhalte Ihres Referates am 23. Rheintaler Wirtschaftsforum sein?

Was ich gerne erzählen und aufzeigen möchte, ist, wie man das Unmögliche möglich macht. Das ist nämlich keine Sache von Technologien, sondern eine Sache der geistigen Einstellung. Wie man diese Einstellung entwickelt und sie richtig umsetzt, darin steckt der Kern des Erfolges. Ich werde auch darüber berichten, welche Erfahrungen man in einem 13jährigen Projekt macht, als Leiter, als Pilot. Wenn man wie ich fünf Tage und fünf Nächte in der Luft bleiben will, muss man auch spezielle Eigenschaften entwickeln, die auch Unternehmer brauchen können, um erfolgreich zu sein. Darüber will ich auch berichten. Natürlich werde ich auch über die Zukunft sprechen und was für Technologien wichtig sein werden.

Haben Sie bei Solar Impulse auch mit Ostschweizer Firmen zusammengearbeitet?

Solar Impulse ist ein Schweizer Projekt, das mehrheitlich von Schweizer Firmen getragen wird und zu Beginn ganz stark in Winterthur und in Dübendorf entwickelt wurde. Das Projekt SI-2 zeigt auch, was man mit einem industriellen Netzwerk im Innovationsbereich machen kann. Zu diesem Netzwerk gehören auch St. Galler und Ostschweizer Firmen - zum Beispiel die Peko AG in Rheineck, die Firma Kalag in Bütschwil oder die Firma Lumitec in Gais. Dieses Netzwerk ist im Ausland ein gutes Schaufenster für die Kompetenz von Schweizer Unternehmen. So war z.B. bei unserer Landung im Silicon Valley, Kalifornien, auch einer der Gründer von Google dabei.


Glauben Sie, dass SI-2 die Fliegerei tatsächlich verändern kann?

Teilweise schon, aber SI-2 ist ein elektrisches Flugzeug, dessen einzige Energiequelle die Sonne ist. Dieser elektrische Antrieb wird sich durchsetzen – er ist leise, effizient. Das eröffnet phantastische Möglichkeiten, an denen auch die NASA und Airbus arbeiten. Dieser Solar-Antrieb wird sich vorerst bei kleineren Flugzeugen bewähren und vielleicht später auch bei grösseren.

Kritiker meinen aber, SI-2 zeige auch die Grenzen der Fotovoltaik auf. Denn je grösser ein Flugzeug sei, desto schwerer werde es und mehr Leistung und Motoren brauche es, die wiederum das Flugzeug schwerer machen. Was sagen Sie diesen Kritikern?

Diese Kritiker, wären sie beim ersten Flug der Gebrüder Wright dabei gewesen, hätten damals wohl gesagt: Für ein Flugzeug, das nur ein paar Kilometer fliegen kann und nur einen Pilot an Bord hat, dafür gibt es doch keine Zukunft! Solar-Flugzeuge sind die einzigen Flugzeuge, die ewig fliegen können! Wir entwickeln derzeit ein unbemanntes Solar-Flugzeug, das sechs Monate in der Stratosphäre bleiben und Satelliten nachhaltig ersetzen kann.

Sie waren fünf Tage und fünf Nächte in der Luft bei Ihrem Weltrekord-Versuch. Kommt man da nicht an eine Leistungsgrenze? Wie haben Sie das geschafft?

Das ist eine Frage der Einstellung. Über diese Einstellung werde ich am Forum auch sprechen. Wenn Sie an ein Projekt herangehen und sich vorstellen, dass es schwierig ist und lange dauern wird, dann ist das problematisch. Wenn Sie aber mit der Einstellung herangehen, dass es phantastisch wird und Sie sich dabei noch besser entdecken und entwickeln können, dann schaffen Sie vieles, sehen Sie vieles anders, sehen Sie statt der Probleme die Möglichkeiten.. Ich musste nach fünf Tagen im Flugzeug noch acht Stunden über Hawaii kreisen – das war phantastisch! Für solche Leistungen muss man das richtige Energie-Niveau entwickeln. Dazu gibt es verschiedene Wege und Methoden und darüber werde ich auch sprechen.

Sie haben ja selbst einen Helikopter-Absturz überlebt. Wie verarbeitet man so einen Unfall, wenn man wieder in ein Flugzeug steigen will?

(Stille). Es ist wichtig, dass Sie relativ schnell wieder in ein Flugzeug einsteigen. Das ist auch eine sehr persönliche Angelegenheit. Ich war sehr dankbar, dass ich nicht verletzt war. Man muss lernen, was passiert ist, dann kann man so etwas überwinden. Dabei muss man die Emotionen heraus nehmen. Wir sind zwei Tage nach dem Unfall zusammen gekommen und ich konnte ohne Emotionen erklären, warum das passiert war. Ich war auch einmal in einer Lawine und musste auch dies verarbeiten. Wichtig ist, Emotionen rauszunehmen.

Herzlichen Dank für dieses Gespräch und weiterhin viel Erfolg.

25.10.2016

Frühbucher noch bis 31. Oktober 2016

Schnelle Entscheider und treue Teilnehmende wollen wir belohnen – mit dem Frühbucher-Preis bis 31. Oktober. Bei Anmeldung bis Ende Oktober zahlen Sie nur CHF 350.00. Hier geht's zur Online-Anmeldung.

14.09.2016

Inhalt 23. Rheintaler Wirtschaftsforum

Zum Jahresthema 2017, „Die Kraft der Veränderung – Voraussetzungen für die neue Unternehmens- und Arbeitswelt“, hat der Programm-Beirat des Rheintaler Wirtschaftsforums authentische Polit-Gestalter, Veränderer und Vordenkerinnen als Referenten gewinnen können.

Mit Reinhard K. Sprenger, Jens Breu, Monika Ribar, Urs Haeusler, André Borschberg und Johann N. Schneider-Ammann konnten wir Referenten gewinnen, die uns das Thema aus unterschiedlicher Sicht beleuchten werden.

Reinhard K. Sprenger, Bestseller-Autor und Führungsspezialist, wird aufzeigen, dass „allen traditionellen Führungsdefinitionen gemeinsam ist, dass eine Führungskraft das Verhalten des oder der Geführten zielbezogen beeinflusst.“ Führung versuche, so Sprenger, unwahrscheinliches Verhalten von Mitarbeitenden wahrscheinlicher zu machen. Gemäss dem profiliertesten deutschsprachigen Führungsexperte dürfe man aber auch nicht vergessen, sich den eigenen Spiegel vorzuhalten, sich selbst anzuschauen und sich zu fragen: Lebe ich den Wandel, den ich will? Bin ich zukunftsfähig?

Jens Breu, CEO der SFS Group, wird nach dem Referat von Reinhard Sprenger mit einem Kurz-Vortrag eine Diskussionsrunde einleiten. In seinen Ausführungen zeigt Breu auf, dass es bei SFS vor allem die von aussen an die Gruppe herangetragenen Veränderungen waren, welche immer wieder Anstoss zu innovativen Lösungen gegeben haben. Im stetigen Konflikt zwischen dem Wunsch, wo SFS im Markt positioniert sein soll und der teilweise schonungslosen Realität, entstehe die für den Veränderungs- und Innovationsprozess nötige kreative Energie.

An der anschliessenden Diskussion nehmen auch Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin der SBB AG, Bern, und Urs Haeusler, CEO/Gründer von DealMarket und Präsident Swiss Startup Association, Zürich teil. Geleitet wird die Diskussion von unserer Moderatorin Susanne Wille Fischlin.

Nach dem Überraschungsgast und nach der Pause wird André Borschberg, auftreten. Er ist (Weltrekord-) Pilot und Mitgründer des Projektes SolarImpulse 2. Die Gründung und Leitung der Solar Impulse Mission, ist ein Lehrstück, wie das Unmögliche möglich gemacht werden kann. Ein Projekt wie dieses und andere in Unternehmen verlangt vom Leiter, ein eigentlicher Führer zu sein: er muss ein tiefes Vertrauen in das Team entwickeln, Selbstbewusstsein und Achtsamkeit bewahren und viel Aufmerksamkeit auf die mentale Stärke und die körperliche Fitness geben. Solar Impulse zeigt auch auf, wie neue Technologien unsere Wirtschaft, unsere Art zu fliegen, ja unsere Gesellschaft und deren Verhalten verändert werden kann.

Den Abschluss wird Bundesrat und Wirtschaftsminister Johann N. Schneider-Ammann machen. Er wird auf den Standort Schweiz im Wandel eingehen und wie Arbeitsplätze und Wohlstand auch im digitalen Zeitalter gesichert werden können. Nach Schneider-Ammann muss das Ziel der Wirtschafts-Standortpolitik sein, günstige Voraussetzungen für wettbewerbsfähige Unternehmen zu schaffen. Dazu zählen, dass über die Bildung optimale Fachkräfte angeboten werden können, dass über die KTI Innovation gefördert wird, dass Bürokratie und Regulierungsdichte abgebaut werden und dass der Staat Firmen bei der Erschliessung neuer Märkte unterstützt – über Freihandelsabkommen, über Dienstleistungen etc.

Wir wünschen Ihnen ein anregendes 23. Rheintaler Wirtschaftsforum.

11.05.2016

Solar Impulse 2 Pionier am Wirtschaftsforum 2017

Angetrieben, die Grenzen des Möglichen in der Technologie zu erweitern und die menschlichen Bemühungen für ein sauberes, ökologisches, wirtschaftliches Wachstum voran zu treiben, haben André Borschberg und Bertrand Piccard mit der Solar Impulse 2 der Welt bewiesen, dass man ohne fossile Energien die Welt umrunden kann. Dabei hat André Borschberg mit seinem Flug von Japan nach Hawaii auch einen sagenhaften Weltrekord aufgestellt: über 117 Stunden blieb er dabei in der Luft.


Borschberg ist CEO, Entwickler, Pilot und Mitgründer von Solar Impulse 2. Vor einigen Tagen erst beendeten er und Piccard das Weltumrundungs-Projekt mit dem letzten Flug von Kairo nach Abu Dhabi, wo sie von Bundesrätin Doris Leuthard und einer begeisternden Menge empfangen wurden. Die Erfolge von SI2, so Bundesrätin Leuthard beim Empfang, habe das Potential, die Welt zu verändern. Die „Kraft der Veränderung“ so lautet dann auch das Thema des Rheintaler Wirtschaftsforums im Januar 2017. Mit André Borschberg konnten wir einen Referenten gewinnen, der begeistert und der weiss, wie man Unternehmen gründet, verändert und weiterbringt.

11.05.2016

Rheintaler Wirtschaftsforum 2017


Die Kraft der Veränderung - Voraussetzungen für die neue Unternehmens- und Arbeitswelt
Vor einhundert Jahren wurde Claude Shannon geboren. 1949, im Alter von 32 Jahren, publizierte er den Aufsatz „A Mathematical Theory of Communication“, der heute als „Magna Charta des Informationszeitalters“ gilt. Shannon wurde damit zum „Vater der Digitalisierung“. Fast siebzig Jahre später verändert diese Digitalisierung unsere Wirtschaft, unsere Arbeitswelt, ja unser ganzes Leben grundlegend und in ungeahntem Ausmass. Dieser Veränderung wohnt eine ungeheure Kraft inne. Sie stellt die Wirtschaftsstandorte vor ganz neue Herausforderungen. Sie müssen sich die Frage stellen, welche Rolle sie in Zukunft in diesem Umwandlungsprozess spielen und welche „digitale Strategie“ sie fahren sollen.


Und diese Veränderung produziert natürlich auch nicht nur Gewinner. Die Kraft, die dieser Veränderung innewohnt, hat aber insgesamt ein enormes Wertschöpfungspotenzial, das es zu nützen gilt. Von der Umsetzung dieses Potentials in Unternehmen, im Staat, im Alltag, handelt das 23. Rheintaler Wirtschaftsforum. Kompetente Referentinnen und Referenten zeigen, wie sie mit dieser „Kraft der Veränderung“ umgehen.


Haupt-Themenbereiche, die am 23. Wifo zur Sprache kommen, sind:


  • Erfolgs-Strategien von Unternehmen im digitalen Zeitalter
  • Digitale Strategien von Wirtschafts-Standorten und –Regionen
  • Neue Arbeitsformen und Arbeitswelten
  • Rahmenbedingungen für Bildung und Forschung im digitalen Zeitalter


09.03.2016

Doris Leuthard fällt als Referentin aus – Swissmem-Präsident Hans Hess übernimmt

Bundesrätin Doris Leuthard hätte am 22. Rheintaler Wirtschaftsforum am Freitag, 29. Januar, in Widnau den Abschluss des offiziellen Programms gemacht. Nun musste sie ihr Engagement aus privaten Gründen absagen. Ihr Vater Leonz Leuthard ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Das Veranstaltungsteam drückt an dieser Stelle der Trauerfamilie seine aufrichtige Anteilnahme aus.

Die Organisatoren haben verschiedene Optionen geprüft und konnten in Hans Hess, Präsident der Swissmem, einen kompetenten Referenten gewinnen, der sich spontan bereit erklärt hat, einzuspringen.

08.03.2016

Business-Lunch 2016 ist ausgebucht!

Innert Kürze waren alle Plätze weg. Leider können wir derzeit keine Anmeldungen für den Business-Lunch mehr entgegen nehmen. Natürlich können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen. Kurz vor der Veranstalten informieren wir Sie dann, ob Sie doch noch in den Genuss des feinen 3-Gang-Menüs kommen.

05.02.2016

Bruno S. Frey spricht über Glück und Wirtschaft

Referent Bruno S. Frey hat dem St.Galler Tagblatt ein ausführliches Interview gegeben und spricht über den Zusammenhang von Glück und Geld, auch in der Schweiz. Lesen Sie hier das gesamte Interview.

31.07.2015

Oertli Instrumente AG Preisträger «Preis der Rheintaler Wirtschaft» 2016

Den «Preis der Rheintaler Wirtschaft» von AGV Rheintal, Verein St.Galler Rheintal und dem Rheintaler Wirtschaftsforum vergibt die Jury 2016 an die Oertli Instrumente AG in Berneck. Neu wird die Preisverleihung in einem feierlichen Rahmen bereits im November in den Räumlichkeiten des Preisträgers stattfinden. Eine öffentliche Ehrung wird weiterhin auch zu Beginn des Rheintalischen Wirtschaftsforums durchgeführt.

31.07.2015

Presseberichte zum Rheintaler Wirtschaftsforum 2015

Medienkontakt

Reinhard Frei, Bitte Javascript aktivieren!, freicom ag, Tel. +41 (0)71 282 21 31